18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
18+. Vorschauangaben: Bonus, Sterne und Bewertungszahlen sind vom Auftraggeber vorgegeben und nicht unabhängig bestätigt. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Verfügbarkeit und Bedingungen hängen vom Aufenthaltsort ab. Glücksspiel birgt finanzielle Risiken.
Mindestalter 18
Einsatzsteuer 5,3 %
Limitsystem LUGAS
Aufsicht Halle (Saale)
Auf einen Blick
Die Regeln passen in vier Sätze, die Feinheiten nicht. Dieser Text beschreibt zuerst den Ablauf, dann den Aufbau der Quotentabelle und zuletzt die Sonderfälle, über die in der Praxis die meisten Missverständnisse entstehen.
Thema
Regeln
Stand
2026-10-29
Altersgrenze
ab 18
Zahlenfeld und Ziehung
Grundlage ist ein Raster mit durchnummerierten Feldern. Wie groß dieses Raster ist, hängt von der Fassung ab: Zahlenlotterien in Deutschland arbeiten mit siebzig Feldern, Spiele aus Katalogen häufig mit achtzig. Aus diesem Vorrat wird pro Runde eine feste Anzahl gezogen, in den meisten Fassungen sind es zwanzig Zahlen.
Die Ziehung erfolgt ohne Zurücklegen, jede gezogene Zahl kommt also höchstens einmal vor. Welche Technik dahinter steht, unterscheidet sich: bei Lotterien eine angekündigte Ziehung zu festen Zeiten, bei Katalogspielen ein Zufallsgenerator, der unmittelbar nach dem Auslösen arbeitet. Für die Wahrscheinlichkeiten macht das keinen Unterschied, für den Rhythmus einen erheblichen.
Unabhängig von der Technik gilt: keine Runde beeinflusst die nächste. Der Vorrat wird jedes Mal vollständig zurückgesetzt, und es gibt keinen Mechanismus, der Zahlen aus der letzten Ziehung bevorzugt oder benachteiligt.
Die Breite der Auswahl
Der zentrale Regelpunkt ist die Anzahl der Felder, die man selbst markiert. Viele Fassungen nennen diese Einstellung Typ und erlauben Werte von zwei bis zehn, manche gehen darüber hinaus. Mit dieser Zahl legt man gleichzeitig fest, welche Spalte der Quotentabelle für die eigene Runde gilt.
Je mehr Felder markiert sind, desto mehr Treffer sind möglich, aber auch desto mehr werden für eine nennenswerte Auszahlung gebraucht. Bei zwei markierten Zahlen genügen beide, und das kommt regelmäßig vor. Bei zehn markierten Zahlen gibt es Stufen bis zehn Treffer, und die oberen Stufen treten so selten ein, dass sie für die Spielpraxis kaum eine Rolle spielen.
Wichtig ist, dass die Breite kein Qualitätsmerkmal ist. Es gibt keine mathematisch beste Einstellung, weil der Veranstalter die Tabelle so gestaltet, dass über alle Breiten hinweg ein Anteil bei ihm bleibt. Was sich ändert, ist allein die Form des Verlaufs: viele kleine Ereignisse oder wenige große.
Zwei bis drei markierte Zahlen: wenige Stufen, regelmäßige kleine Treffer.
Vier bis sechs: ausgeglichener Verlauf mit gelegentlichen Spitzen.
Sieben bis neun: viele Stufen, untere oft unter dem Einsatz.
Zehn und mehr: Spitzenstufen praktisch unerreichbar, Nulltreffer teils gewertet.
Die Breite bestimmt die gültige Tabellenspalte und sonst nichts.
Die Quotentabelle lesen
Eine Tabelle hat zwei Achsen. Waagerecht steht die Breite der Auswahl, senkrecht die Zahl der Treffer. In der Zelle steht ein Faktor, mit dem der Einsatz multipliziert wird, manchmal auch ein fester Betrag bezogen auf einen Grundeinsatz. Welche Form eine Fassung verwendet, steht über der Tabelle.
Eine Tabelle hat zwei Achsen.
Beim Lesen lohnt der Blick auf drei Dinge. Erstens: ab welcher Trefferzahl in der gewählten Spalte überhaupt etwas gezahlt wird. Zweitens: wie viele Stufen unter dem eingesetzten Betrag liegen, also eine Teilrückgabe statt eines Gewinns darstellen. Drittens: wie groß der Sprung zur höchsten Stufe ist, denn dort steckt der Werbewert der Fassung.
Faktoren werden hier absichtlich nicht genannt. Sie unterscheiden sich zwischen Veranstaltern und Varianten, werden geändert und gelten nur für die Fassung, die man geöffnet hat. Jede Zahl aus einer Fremdquelle ist deshalb bestenfalls ein Hinweis, nie eine Grundlage.
Woraus eine Tabellenzeile besteht
Spalte
Bedeutung
Worauf zu achten ist
Breite
Anzahl markierter Zahlen
Nur diese Spalte gilt für die Runde
Treffer
Übereinstimmungen mit der Ziehung
Unterste zahlende Stufe suchen
Faktor
Vielfaches des Einsatzes
Stufen unter dem Einsatz erkennen
Sonderzeile
Nulltreffer oder Zusatzfunktion
Nur in manchen Fassungen vorhanden
Sonderfälle, die nur im Hilfetext stehen
Bei breiten Auswahlen führen manche Tabellen eine Zeile für null Treffer. Das wirkt widersinnig, folgt aber der Wahrscheinlichkeit: wer zehn Zahlen markiert, hat erstaunlich selten gar keine davon in der Ziehung. Diese Zeile ist also kein Trostpreis, sondern eine Stufe wie jede andere.
Zweiter Sonderfall ist ein Faktorrad oder Multiplikator, der vor oder nach der Ziehung einen Vervielfacher bestimmt. Eingesetzt wird er als Spannungselement, finanziert ist er aus der Tabelle: wo ein Rad hinzukommt, fallen die Grundfaktoren niedriger aus. Ein Zusatzgewinn entsteht dadurch nicht.
Dritter Sonderfall sind Scheine über mehrere Ziehungen. Man legt Zahlen und Einsatz fest und nimmt an mehreren Runden hintereinander teil, ohne jedes Mal neu zu markieren. Bequem ist das, und es verschleiert gleichzeitig den Umsatz, weil die Summe erst am Ende sichtbar wird. Wer so spielt, sollte den Gesamtbetrag vor der Bestätigung nachrechnen.
Ein Multiplikator ist in der Tabelle eingepreist. Er verschiebt Gewinne, er erhöht die Gesamtausschüttung nicht.
Eine Runde von Anfang bis Ende
Der Ablauf ist in jeder Fassung derselbe, auch wenn die Schaltflächen anders heißen. Wer ihn einmal in dieser Reihenfolge durchgeht, übersieht die Tabelle nicht mehr.
Hilfetext öffnen und die Tabelle für die geplante Breite ansehen.
Breite einstellen, also die Anzahl der zu markierenden Zahlen wählen.
Zahlen markieren oder die Zufallsauswahl verwenden und das Feld prüfen.
Einsatz pro Runde eintragen und bei Mehrfachscheinen die Gesamtsumme nachrechnen.
Runde auslösen und das Ergebnis mit der zuvor gelesenen Spalte vergleichen.
Nach der Runde entscheiden, ob dieselbe Auswahl erneut gesetzt wird.
Was die Regeln offen lassen
Die Spielregeln legen Ablauf und Auswertung fest, nicht aber die Höhe der Auszahlungen. Genau dort liegt der wirtschaftliche Spielraum des Veranstalters, und genau deshalb unterscheiden sich zwei Fassungen mit identischen Regeln erheblich im Wert. Wer Keno vergleicht, vergleicht Tabellen, nicht Regeln.
Die Spielregeln legen Ablauf und Auswertung fest, nicht aber die Höhe der Auszahlungen.
Offen bleibt auch die Frage nach der Auszahlungsquote des Spiels. Manche Fassungen nennen einen Prozentwert in den Spielinformationen, viele nicht. Fehlt er, lässt sich die Güte einer Tabelle nur relativ beurteilen, nämlich durch den direkten Vergleich mit einer anderen Fassung bei gleicher Breite und gleichem Einsatz.
Nicht geregelt ist schließlich, wie lange eine Fassung unverändert bleibt. Tabellen werden angepasst, Varianten verschwinden aus Katalogen. Wer sich auf eine Fassung eingestellt hat, sollte die Tabelle gelegentlich erneut ansehen, statt sich auf die Erinnerung zu verlassen.
Missverständnisse beim Regelwerk
Häufig wird angenommen, mehr markierte Zahlen seien grundsätzlich besser, weil mehr Treffer möglich sind. Tatsächlich steigt mit der Breite auch die Zahl der Treffer, die für eine Auszahlung über dem Einsatz nötig sind. Der Vorteil verschwindet also in derselben Bewegung, in der er entsteht.
Ein zweites Missverständnis betrifft die Reihenfolge. Es ist unerheblich, in welcher Folge die Zahlen gezogen werden und in welcher man sie markiert hat. Gezählt wird ausschließlich die Menge der Übereinstimmungen.
Drittens wird die Zufallsauswahl oft für schlechter gehalten als eine eigene Wahl. Beide führen zur gleichen Wahrscheinlichkeitsverteilung, weil die Ziehung die markierten Felder nicht kennt. Der einzige praktische Unterschied liegt beim Markieren selbst: auf kleinen Bildschirmen verhindert die Zufallsfunktion Fehlgriffe, die man sonst erst nach der Ziehung bemerkt.
Häufige Fragen
Wie viele Zahlen werden gezogen?
In den meisten Fassungen zwanzig, und zwar ohne Zurücklegen aus dem gesamten Zahlenvorrat. Die Größe dieses Vorrats unterscheidet sich: Lotterievarianten in Deutschland nutzen siebzig Felder, Katalogspiele häufig achtzig. Beides steht im Hilfetext.
Was bedeutet die Angabe Typ?
Sie benennt die Anzahl der Zahlen, die man markiert, und bestimmt damit die gültige Spalte der Quotentabelle. Typ sechs heißt also sechs markierte Felder und eine eigene Stufenfolge für diese Breite.
Kann ich mit null Treffern gewinnen?
In manchen Fassungen ja, aber nur bei breiten Auswahlen und nur, wenn die Tabelle eine entsprechende Zeile führt. Der Grund ist die Wahrscheinlichkeit: bei zehn markierten Zahlen ist ein völliges Nichttreffen selten.
Ist die Zufallsauswahl schlechter als eigene Zahlen?
Nein, die Ziehung kennt die markierten Felder nicht, und beide Wege führen zur gleichen Verteilung. Auf schmalen Bildschirmen hat die Zufallsfunktion sogar einen Vorteil, weil Fehlgriffe beim Antippen entfallen.
Warum zahlt eine Stufe weniger als mein Einsatz?
Weil Tabellen bei breiten Auswahlen untere Stufen als Teilrückgabe gestalten. Drei Treffer bei acht markierten Zahlen können also einen Faktor unter eins bedeuten. Welche Stufen betroffen sind, zeigt die Tabelle vor dem Spiel.
Lohnt ein Schein über mehrere Ziehungen?
Er spart Eingaben, erhöht aber den Umsatz, weil mehrere Runden auf einmal bezahlt werden. Vor der Bestätigung sollte die Gesamtsumme nachgerechnet werden, denn sie wird oft kleiner wahrgenommen, als sie ist.